<<< home

23.01.2009 -- FDP startet mit Rückenwind ins Superwahljahr

Die Kreis-FDP freut sich über den Rückenwind durch das Traumergebnis der hessischen Liberalen und möchte diesen für die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen nutzen. Der Landtagsabgeordnete Thomas Auler begrüßte nur einen Tag nach dem Wahlsieg in Hessen zahlreiche gut gelaunte FDP-Mitglieder zur Kreisvorstandssitzung. „Für ihren konsequenten Kurs, ihre Charakterstärke und Verlässlichkeit, wurde die hessische FDP jetzt von den Wählerinnen und Wähler belohnt“, so Auler. Thomas Auler berichtete auch vom Europaparteitag der FDP in Berlin, auf dem er als Delegierter vertreten war und freute sich, das der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat Jürgen Creutzmann den aussichtsreichen Listenplatz 10 erreichen konnte. „Mit einem guten Wahlergebnis bei der Europawahl wird auch endlich wieder ein rheinland-pfälzischer Liberaler im Europaparlament vertreten sein.“
Da die Liberalen vom Rhein und Hunsrück bereits im vergangenen Jahr ihre Kreistagsliste aufgestellt haben, konnte man sich ganz dem Wahlprogramm und der Gestaltung der Wahlwerbung widmen. Hierzu wird es in den nächsten Wochen weitere Treffen geben.
Auch die Bundestagswahl rücken die Liberalen bereits in den Blickpunkt. Hierzu berichtete der Wahlkreiskandidat Ralf Wilhelmi aus Simmern von geplanten Aktivitäten.
Ein breites Thema in der inhaltlichen Diskussion nahm die aktuelle Entwicklung am Flughafen Hahn ein. Thomas Auler informierte über die aktuellen Entscheidungen und kritisierte: “Die SPD-Alleinregierung hat die Situation offenbar zu Beginn nicht richtig eingeschätzt und eine längere Phase des Nachdenkens benötigt, um gerade noch rechtzeitig die Reißleine zu ziehen.“
Zwar begrüße die FDP die Bereitschaft des Landes, in der jetzigen Situation mehr mehr Verantwortung am Flughafen Hahn zu übernehmen, was Insbesondere mit Blick auf die Sicherung tausender Arbeitsplätze ohne Alternative gewesen sei. Allerdings könne das alleinige Engagement des Landes keine Dauerlösung sein.
Es sei offenkundig, dass es die Landesregierung nicht geschafft habe, im Vorfeld des sich zwischen Fraport und Ryanair abzeichnenden Konfliktes frühzeitig eine erfolgreiche Moderatorenrolle einzunehmen.
"Es sei ein Irrtum zu glauben, dass mit der Übernahme der Anteile der Fraport AG und des Landes Hessen am Flughafen Hahn die bestehenden Probleme gelöst werden", so Auler weiter. "Letztlich hat Wirtschaftsminister Hering zu lange gezögert und dann zu Lasten der Steuerzahler des Landes verloren! Der dadurch für den Flughafen Hahn entstandene Imageverlust hätte durch frühzeitiges und entschiedenes Handeln vermieden werden können“, so Auler abschließend.

<<< home